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Klezmohn – das sind sechs Musikerinnen und Musiker, für die Musik Freude und Passion zugleich ist. Wir schöpfen aus dem großen Fundus osteuropäischer Klezmermusik, aus dem ehemaligen Galizien, haben aber auch neuere Stücke aus Europa, Israel und Amerika in unserem Repertoire.

 

Der Mohn steht für die anderen Facetten unserer Musik, der des Balkan und der Musik der Roma und Sinti. Der Mohn, diese Blume der Leichtigkeit, diese leuchtenden Farbtupfer im grünen Meer der Getreidefelder, steht als Synonym für die schnelle Vergänglichkeit, die Flüchtigkeit alles Schönen, auch der Momentkunst der Musik, besonders wenn sie live erlebt wird - wie ein Hauch, ein Windstoß, der durch die wogenden Halme fährt, aber ein Gefühl hinterlässt, das an tiefe Erfahrungen und Erinnerungen rührt.

 

Der Mohn ist auch die Blume des Brachlandes, der unbehauenen und unbehausten Plätze zwischen unseren Kulturflächen. Dorthin will unsere Musik einladen, unbekanntes Terrain zu betreten und zu verweilen, dort wo man nichts muss - wo man sein kann.

 

Wir streuen ein wenig Lyrik, wie Blumen, zwischen unsere Musik, da Lyrik eigentlich auch Musik ist, eine Musik mit Worten. Lassen Sie sich verzaubern, entführen ins Reich der Phantasie und begleiten Sie uns auf unserer musikalischen Reise.

 

Im neuen Morgen des

aufgehenden Mohns

liegt alle Kraft –

feuerrot, begehrend

singt er sich in den Tag.

 

Licht und Schatten umarmen

und spielen mit der Zeit

im neuen Morgen

wartet Leben.

Irene Hane